Margarete
Schütte-Lihotzky
1897–2000

via Wikimedia Commons
Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) war eine österreichische Architektin und wahrscheinlich die erste Frau, die den Beruf in Österreich umfassend ausübte. Ihr Werk ist geprägt von einem tiefen sozialen Engagement und einem klaren Verständnis für funktionales Design.
Ihr bekanntestes Werk, die 1926 entwickelte Frankfurter Küche, gilt als Prototyp der modernen Einbauküche und war Teil des sozialen Wohnungsbauprogramms des Neuen Frankfurt. Diese Küche, gestaltet nach ergonomischen und effizienzorientierten Prinzipien, revolutionierte den Küchenbau und setzte Maßstäbe für eine neue Wohnkultur.
Ihr Lebenswerk umfasst zahlreiche Projekte im Wohnungsbau, stets geprägt von der Überzeugung, dass Architektur sozialen Fortschritt unterstützen muss.
Margarete Schütte-Lihotzky,Frankfurter Kücke, 1926
Die Frankfurter Küche gilt als wegweisendes Modell der modernen Einbauküche. Sie war die erste industriell gefertigte Einbauküche und entstand als Teil des sozialen Wohnungsbaus in Frankfurt. Ihre Besonderheit liegt in der funktionalen Gestaltung: kompakte Maße, optimierte Arbeitswege und clevere Stauraumlösungen. Schütte-Lihotzky nutzte ergonomische Erkenntnisse und orientierte sich an den Arbeitsabläufen, um Effizienz und Komfort zu maximieren. Die Küche setzte neue Maßstäbe im Design und ist bis heute ein Vorbild für moderne Küchengestaltung.
under construction
Dieses Projekt wird noch bearbeitet! Das Projekt soll auf „Female Design Positions“ in einem weiterhin männlich dominierten gestalterischem Raum aufmerksam machen. Entstanden ist ein spielerisches digitales Tool, das als Archiv oder zur Recherche genutzt werden kann. Nebst einer kleinen kuratierten Reihe von Positionen sind Benutzer:innen eingeladen, eigene Einträge einzureichen. Ob aus der Bauhausströmung, der Fluxus-Bewegung oder zeitgenössischer Gestaltung – Idee und Ziel ist es das Portal dauerhaft gemeinsam wachsen zu lassen. Reicht gerne eine Position ein, die ihr spannend findet!
